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Konzept Schulhockey im KHTC Blau-Weiß
Der
KHTC Blau-Weiß engagiert sich seit inzwischen mehr
als 10 Jahren in dem Projekt „Talentsichtung/Talentförderung“.
Durch die Umstrukturierung der Grundschulen zu Ganztagsschulen
befindet sich das Projekt im Umbruch, da man nicht mehr
„frei“ über die Kinder am Nachmittag verfügen
kann. Denn ein Großteil der Kinder verbringt inzwischen
den Nachmittag in der Schule.
Für
das Schulhockey-Projekt des KHTC Blau-Weiß wird ein
eigenständiges Konzept erarbeitet und umgesetzt. Insgesamt
sollen jährlich rund 100 Schüler an dem Landesprogramm
„Talentsichtung/Talentförderung“ in Zusammenarbeit
von Kölner Grundschulen im Umfeld und dem KHTC Blau-Weiß
teilnehmen.
Der
KHTC Blau-Weiß möchte die Zusammenarbeit mit
den Kölner Grundschulen intensivieren und fest verwurzeln.
Die Ergebnisse sollen sich in der jährlichen städtischen
„Grundschulmeisterschaft“, ausgerichtet durch
Blau-Weiß, spiegeln. Ebenso soll im Rahmen dieses
Turniers eine Lehrerfortbildung durchgeführt werden,
um die Lehrer als Multiplikatoren für unseren Sport
zu gewinnen. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen offenen
Ganztagsgrundschulen und Sportvereinen schafft eine Grundlage
für die Verbesserung des Sportangebots an den Schulen.
Im Rahmen der Talentsichtung/Talentförderung
(TS/TF) soll eine regelmäßige Betreuung unserer
interessierten Partner-Grundschulen stattfinden. Alle vier
Klassen der Grundschule werden individuell auf eine jährlich
stattfindende städtische „Grundschulmeisterschaft“,
ausgerichtet durch Blau-Weiß, fit gemacht.
Das Angebot für die Schulen reicht von
der Hilfestellung im Schulsportunterricht über Projektwoche
bis hin zu einer AG. Die Schulen können aus unseren
angebotenen Möglichkeiten frei wählen.
Wichtig sind feste Ansprechpartner mit einem
dauerhaften Engagement auf beiden Seiten (für den Club
und die Schule und Schüler/Eltern) um einen regelmäßigen
Kontakt zu pflegen und eine regelmäßige Programmplanung
zu erleichtern und Kinder für den Sport in unserem
Verein zu motivieren.
Voraussetzung für eine Kooperation zwischen
Schule und Verein ist die Bereitschaft und das Engagement.
Kooperation kann nicht verordnet werden, für Kooperation
sind ernsthafter Wille von beiden Seiten und eine gemeinsame
Zielorientierung notwendig.
Die Schule nutzt die Möglichkeit um sich neben dem
bestehenden Sportspektrum mit einer neuen Sportart eigenständig
zu positionieren und den Schülern ein außergewöhnliches
Angebot zu vermitteln.
Parallel zum Schulsportmodell bietet der KHTC
Blau-Weiß in der Zeit von April – September
an einem fest verankerten Wochentag allen interessierten
Partner-Grundschulen eine zusätzliche Schulhockey-AG
auf dem Kunst- und Naturrasen des KHTC Blau-Weiß an.
Hier geht es darum, den Schülern sofort die Möglichkeit
zu bieten, Hockey weiter zu spielen. Sie werden in der AG
für die jeweiligen Vereinsmannschaften intensiv vorbereitet
damit der mögliche Übergang ins Vereinstraining
nahtlos erfolgen kann. Der gleitende Übergang der AG
in die D+C Mannschaften hilft den jeweiligen Teams im Training
sowie den Trainern im besonderen Maß.
Der Erlass zur Offenen Ganztagsschule gibt
vor, dass die außerunterrichtlichen Angebote in geeigneten
Räumen der Schule oder im Umfeld der Schule stattfinden.
Wenn also ein Verein seine Räumlichkeiten in fußläufig
zu bewältigender Entfernung der Schule liegen hat,
können diese in Absprache mit der Schule für die
Sportangebote im Nachmittagsprogramm genutzt werden. Ebenso
ist es möglich, dass nach Absprache Kinder der OGS
an einem regulären Vereinsangebot teilnehmen.
Ganz wichtig ist der Kontakt zu den Eltern
um ihnen den möglichen Einstieg in den Verein zu erleichtern.
Viele Fragen können somit schnell beantwortet werden
und den Eltern somit ein „roter Faden“ aufgezeigt
werden. Sehr wichtig ist, die Eltern der teilnehmenden Schüler
einander näher zu bringen damit z.B. wertvolle Fahrgemeinschaften
entstehen.
Ein wichtiges Ziel ist es auch, die Lehrer
während des Projektes aktiv mit einzubeziehen. Die
Motivation der Schüler ist ungleich höher, wenn
„Ihr“ Sportlehrer gegenüber dem neuen Hockeyprojekt
aufgeschlossen ist. Hier ist es unser Ziel, auch Sportartfremde
Lehrer auf die Sportart Hockey vorzubereiten und eine Fortbildungsmaßnahme
-unterstützt durch die Landesregierung- stattfinden
zu lassen.
Der Bereich Kooperation Schule und Verein
ist zum einen für die langfristige Absicherung der
Mitgliedergewinnung im Jugendbereich äußerst
wichtig und zum anderen soll er die leistungssportambitionierten
Jugendlichen bei der steigenden Doppelbelastung Schule-Leistungssport
unterstützen.
Ihre Ansprechpartner im KHTC Blau-Weiß:
Ralf Knöller – Verantwortlicher
Jugendtrainer
Tel: 02202 1046341
Mobil: 0172 2105861
Email: Rknoelli@aol.com
Hella Roth-Großmann - Verantwortliche für TS/TF
Tel: 0221-4069006
Mobil: 0179-5151336
Email: hm.grossmann@gmx.de
Angebote für Kindergärten und Grundschulen
Kindergarten
- Der Kindergarten wird für die Dauer eines Jahres
einen Vormittag lang in der Woche allgemeinsportlich
betreut.
- Die einzelnen Gruppen werden je 1 Stunde betreut
und erhalten auf diese Weise eine allgemeinmotorische
und -sportliche Schulung und dazu den Einblick in die
Sportart Hockey
Schulsportunterricht
Modell A)
Bevorzugt wird eine Doppelstunde; als festen Bestandteil
im Lehrplan integrieren Jede Grundschule wird für die
Dauer von 1-2 Wochen im Sportunterricht betreut. In der
Regel kann somit eine Klasse 2-6 Stunden in den Hockeysport
reinschnuppern. Daher ist es notwendig möglichst effizient
und mit viel Spaß den Schülern wie auch den Lehrern
die Sportart Hockey näher zu bringen. Kinder lernen
im Unterricht die Sportart kennen und können sich dann
z.B. ein einer AG nun intensiver mit der speziellen Disziplin
auseinandersetzen.
Modell B)
Ein Schuljahr lang wird für die Klassen 2 – 4
eine Unterrichtsstunde einmal wöchentlich als Sportstunde
übernommen. Inhaltlich wird diese Stunde mit der Kombination
aus allgemeiner Koordination und der Sportart Hockey gefüllt.
Die Kinder werden also im Unterricht allgemeinmotorisch
geschult und lernen dazu die Sportart kennen.
Schnupperkurs
-
Zeitraum von 4 Wochen nach den Sommerferien
oder vor den Osterfreien á 1 Stunde
-
Dieser Kurs ist für alle Schüler
Kölner Grundschulen offen und findet an einem festen
Tag auf dem Kunstrasen des KHTC Blau-Weiß statt.
-
Am Ende des Schnupperkurses können
die Kinder selbst entscheiden ob sie dem Mannschaftstraining
beitreten wollen.
-
Mindest-/Maximalteilnehmerzahl: 12/20
Kinder
Projektwoche
-
Eine Woche lang vormittags; 5 Stunden
plus Präsentation
-
Im Winterhalbjahr sollte diese AG bevorzugt
in der Schuleigenen Sporthalle stattfinden. Wohingegen
im Sommerhalbjahr die AG ebenso auf dem Kunstrasen des
KHTC Blau-Weiß stattfinden kann.
-
Innerhalb der Projektwoche wird neben
speziellen Hockeytechniken auch die allgemeine Motorik
und Koordination geschult sowie Wissenswertes über
den Sport erklärt.
-
Mindest-/Maximalteilnehmerzahl: 12/20
Kinder
AG
-
Schulhalbjahr / Schuljahr á
1 -1,5 Stunden
-
Bei Bedarf und großem Interesse
kann auf Wunsch der Schule eine getrennte AG für
Jungen und Mädchen eingerichtet werden.
-
Im Winterhalbjahr sollte diese AG bevorzugt
in der Schuleigenen Sporthalle stattfinden. Wohingegen
im Sommerhalbjahr die AG ebenso auf dem Kunstrasen des
KHTC Blau-Weiß stattfinden kann.
-
Die Teilnehmer der AG kennen sich aus
einer anderen Gruppe, im Normalfall einer Klasse, eines
Jahrgangs, einer Schule. Hier können übergreifende
Strukturen aufgebaut werden, gerade für eine große
Schule ein wichtiger Aspekt. Ältere können
hier für Jüngere eine Vorbildfunktion übernehmen.
-
Bei einer erfolgreichen Einrichtung
einer AG in Ihrer Schule unterstützen wir Sie gerne
mit einem Schlägerpaket (12 Schläger/12 Bälle)
-sofern nicht schon vorhanden.
-
Mindest-/Maximalteilnehmerzahl: 12/20
Kinder
Modell A)
Hockey-Pur; Dauer: 1 Stunde
Modell B)
Kombination aus Hockey und Bewegungserfahrung. Dauer: 1,5
Stunden
Ferienprojekt
In den Oster-, Sommer- oder Herbstferien findet
im Rahmen der Ferienbetreuung in der Schule jeden Vormittag
für die Dauer von 1,5-2 Stunden ein Hockeykurs statt.
Hier kann die Schule einen weitern Themenpunkt zur Feriengestaltung
der Kinder bieten. Mindest-/Maximalteilnehmerzahl: 12/20
Kinder
13plus
-
Die ist ein Gemeinschaftsprojekt in
Hausaufgabenbetreuung, Mittagessen und Sportangebot
des KHTC Blau-Weiß.
-
Die Schüler werden nach Ende der
letzten Schulstunden im KHTC bei den Hausaufgaben betreut
um danach im KHTC mit einem auf die Kinder abgestimmten
Sportprogramm (Sport: Hockey & Tennis, Spiel &
Spaß) gefördert und gefordert zu werden.
-
Durch die Durchführung im KHTC
erfahren viele Kinder so das erste Mal ein Vereinsleben.
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Durch vielfältige Bewegungserfahrungen
wird das Selbstwertgefühl der Schüler gestärkt,
die soziale Kompetenz gefördert und die kognitive
Leistungsfähigkeit gefördert.
-
Die Kinder sollen vorzugsweise ein
zweites zu Hause beim KHTC Blau-Weiß finden können.
Abschlußturnier der betreuten
Grundschulen
-
ein Samstagvormittag
-
Nach der Betreuung im Schulsport und
den AG´s mit den o.g. verschiedenen Angeboten
gibt es ein kleines Abschlußturnier (Blau-Weiß
Grundschulmeisterschaft).
-
Gleichzeitig informieren wir die Schulen
darüber, dass wir die Zusammenarbeit zwischen Schule
und dem Verein in regelmäßigen Abständen
aufrechterhalten wollen.
-
Die Teilnahme kann mit einer reinen
Mädchen- und Jungenmannschaft oder auch einer Mixed-Mannschaft
erfolgen.
-
Ein großes Plakat sollte mit entsprechenden
Informationen in den Schulen und dem Verein ausgehängt
werden.
Lehrerfortbildung im Rahmen des Abschlußturnier
Zurzeit betreuen wir folgende Projekte:
GGS Stenzelbergstraße Dienstag 15.3o-17.3o
AG
GGS Pfälzer Straße Mittwoch 13.45-14.45 AG
St.Nikolausschule Donnerstag 14.oo-15.oo AG
GGS Loreleystraße Freitag 15.oo-16.oo AG
Stundeninhalt und -entwurf
Ganz wichtig ist für jedes Kind einen
entsprechenden Partner / Kleingruppe zu finden.
Alle Lernerfahrungen werden in der Gruppe gemacht, wobei
der Umgang miteinander in dieser Gemeinschaft einen entscheidenden
Wert darstellt.
Staffelwettbewerbe mit und ohne Schläger
sind für alle Kinder hoch motivierend. Konkurrenz und
Ehrgeiz werden hier besonders angesprochen. Allerdings sollten
hier klare Regeln festgelegt werden, da für das „unbedingte
Gewinnen“ auch gerne mal geschummelt wird.
Die abschließenden Minikleinfeldspiele
(3-3 / 4-4) mit Torschuß führen die Schüler
hin zum Mini-Hockey.
-
Begrüßung und Anwesenheitsfeststellung
-
freies Spielen mit Schläger und
Ball (jedes Kind bekommt einen eigenen Schläger
und Ball !)
-
einfache Übungen zum Erlernen der
Technik - Abschlußspiel
Methodische Regeln
-
Entschärfen gefährliche Situationen
-
Sichern technische Ausbildung
-
Stützen des taktischen Vermittlungskonzepts
Die Regeln in der Sportart Hockey sind sehr
komplex. Damit bei Anfängern und Kindern der Spielfluß
erhalten bleibt, ist es sinnvoll das Spielgeschehen nur
selten zu unterbrechen. Versucht man unbedingt „regelgerechtes“
Hockey im Anfängerbereich zu vermittelt, bleibt der
Spaß auf der Strecke. Deshalb ist es erforderlich
nur dann zu pfeifen, wenn ein gefährliches Spiel vorliegt,
oder entscheidende technische Fehler begangen werden. So
sollten beispielsweise nur absichtliche Fußfehler
geahndet werden.
Zusätzlich können methodische Regeln die Vermittlung
von taktischen Anforderungen unterstützen, in dem sie
taktisch ungewolltes Verhalten unterbrechen.
Um die Gefährlichkeit aus dem Spiel der Anfänger
zu nehmen ist es unbedingt erforderlich, das „Schlagen“
des Balles, bei dem der Schläger gefährlich weit
- z.T. über dem Boden - ausgeholt wird zu unterbinden.
Ein gefährlich hoher Ausschwung des Schlägers
ist ebenfalls der Gefährlichkeit wegen sofort zu unterbinden.
Die folgenden Aktionen sind nicht unbedingt gefährlich,
aber schmerzhaft für Beine und Finger. Gleichzeitig
dient das Unterbinden dieses Verhaltens der technischen
Weiterentwicklung. Das direkte „Wegspielen“
des Balles ist zu verbieten. Häufig wird der Ball hoch
gespielt, besonders dann, wenn anfangs viel Wert auf das
Dribbling gelegt wird und das Stoppen bzw. Schieben noch
nicht so oft trainiert wurde. Deshalb sollte der Ball erst
wieder gespielt werden dürfen, wenn er vorher gestoppt
wurde. Das direkte Spielen wird untersagt.
So ähnlich sieht es bei dem hektischen „Wegkloppen“
des Balles in engen Spielsituationen aus. Dies kommt bei
Anfängern vor, die den Ball noch nicht mit der Rückhand
spielen oder kontrollieren können. Sie wollen (können?)
den Ball nur schnell nach vorne spielen, oder im Zweikampf
den Ball „nur“ durch den Gegner spielen, anstatt
den Gegenspieler (bestmöglich über die Rückhand)
auszuspielen. Der Ball darf in engen Spielsituationen, in
denen der Gegner genau vor einem steht, nur weggedrückt
werden. Dafür muß der Ball ständig am Schläger
gelassen werden. Diese Regeln reduzieren das empfindliche
Treffen der gegnerischen Finger und Beine und dienen der
vermehrten Anwendung des Vorhand- / Rückhand-Dribblings.
Zur technischen Weiterentwicklung dient vor allem das Unterbinden,
wenn der Ball mit der runden Seite berührt wird. Die
Anfänger müssen sich immer besonders bemühen
das Vorhand- /Rückhanddribbling in allen Situationen
anzuwenden. Nur so wird die Ballkontrolle weiterentwickelt!
Die Penalty-Regel unterstützt das Anwenden des Umspielens
in einem direkten Zweikampf. Wird ein grober taktischer
Fehler im eigenen Schußkreis gemacht oder ein direktes
Tor durch einen Regelverstoß verhindert, darf derjenige,
der das Tor geschossen hätte, von der Mittellinie gegen
denjenigen zum Zweikampf antreten, der den Regelverstoß
begangen oder ein Tor verhindert hat.
Die Inhalte in Theorie und vorzugsweise Praxis
orientieren sich am
Hockeykonzept
für Jugendliche des KHTC Blau- Weiß
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